Tages-Information

Donnerstag, 16. September 2021

18-Loch MeisterschaftsplatzPlatz offen, die Grüns wurden aerifiziert und gesandet
9-Loch PlatzPlatz offen, die Grüns wurden aerifiziert und gesandet
Driving Range
Übungsgelände
offen
E-Carts
E-Trolley / Zieh-Trolley
erlaubt
erlaubt / erlaubt
Platzpflege s. Wocheninfo
ClubgastronomieRisto ZAFFERANO - Telefon: 06282-7384
Öffnungszeiten:
Montag - Ruhetag -
Dienstag bis Sonntag 11:30 - 21:00 Uhr
Reservieren Sie bitte vorab einen Tisch. Die Registrierung ist mit der LUCA APP möglich.
Bitte beachten Sie unsere Hygienehinweise.

Magerwiese und Lesesteine

Lebensräume – Rückzugsräume – Artenreichtum

Magerwiesen – wie neben der Bahn 16 – sind besonders nährstoffarme Grünflächen und zeichnen sich aber gerade dadurch mit großem Artenreichtum aus.

 

Ursprünglich entstanden Magerwiesen in Folge von Beweidung. Auf bewaldeten Flächen wurden Schafe und Rinder gehalten. Zurück blieben durch Abgrasen karge, stickstoffarme Wiesen, auf denen das Gehölz und schnellwachsende Gräser zurückgedrängt wurden. In Folge konnten so lichte Wiesen entstehen und dort zarte und langsam wachsende Arten gedeihen.

 

Diese vielfältige Mischung aus Wiesenblumen, Gräsern und Kräutern lockt Schmetterlinge, Bienen und viele andere Insektenarten, für die der Pflanzennektar eine wichtige Nahrungsquelle ist.

 

Die Insekten locken wiederum insektenfressende Vögel an. Aber nicht nur die einheimische Fauna und Flora können sich über Magerwiesen freuen. Auch wir Golfer profitieren von den ausgedünnten Wiesen, denn falls sich einmal ein Ball hineinverirrt, ist er deutlich leichter zu finden und zu spielen.

 

Es ist also nicht verwunderlich, dass auf unserer Golfanlage weitere Wiesen dieser Art geschaffen werden. Hierzu wird die abzumagernde Fläche nur zweimal im Jahr gemäht und das Schnittgut entfernt. Ein gutes Beispiel hierfür ist bereits der Bereich neben dem Abschlag der Bahn 18.

 

Die Magerwiese schafft auch in Verbindung mit Hecken und strukturreicher Landschaft Lebensraum für eine Vielzahl verschiedenster Arten.

 

Ein gutes Beispiel ist die Fläche seitlich des Abschlags an der Bahn 15.

 

In der Nähe der Magerwiese gesellt sich zu den Totholzstrukturen auch noch ein kleiner Steinwall umrankt von einer Brombeerhecke.

Gerade deren abgebrochene, aufrechtstehende Äste sind für die Maskenbiene und die Schwarze oder die Blaue Keulenhornbiene geeignete Nistplätze. Die Brombeerblüten dienen als Nahrungsquelle der Bienen und die Früchte sind beliebt bei unseren einheimischen Singvögeln.